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CHRONIK |
31.07.2010 |
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"Schwammerldiebe" in Oberösterreich
Heimische Waldbesitzer fürchten um "ihre" Pilze. Oberösterreich werde laut Hannes Herndl, Präsident der Landwirtschaftskammer, immer mehr zum Ziel für Schwammerljäger aus dem Ausland - vor allem aus Italien.
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Wer beim organisierten Schwammerlsuchen erwischt wird, kann dafür sogar ins Gefängnis gehen. |
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Organisierte Schwammerl-Raubzüge
Vorwiegend italienische Schwammerltouristen hätten Oberösterreich als neues Ziel für ihre organisierten Raubzüge auserkoren, sagt der Präsident der oberösterreichischen Landwirtschafskammer, Hannes Herndl. Vorwiegend kämen die "Täter" aus Italien. Laut Herndl hätte kein einziges Schwammerl "eine Chance".
Bis zu 730 Euro Strafe
Organisertes Schwammerlsuchen ist gesetzlich verboten. Wer erwischt wird, bezahlt entweder mit bis zu einer Woche Gefängnis oder einer Geldstrafe von bis zu 730 Euro.
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Pilzverordnung in Kärnten
Früher war Kärnten ein Lieblingsland der Italiener. Dort gibt es jedoch inzwischen eine eigene Pilzverordnung, die die Menge und den Transport regelt. Bundesweit gilt, dass pro Person und Tag maximal zwei Kilo Schwammerl gesammelt werden dürfen - ausgenommen sind Waldbesitzer.
Stark vom Wetter abhängig
Eine oberösterreichische Schwammerlverordung wolle man nicht, so Herndl. Aber ob organiserte Schwammerltouristen überhaupt fündig werden, hängt ohnehin auch vom Wetter ab, weiß der Schwammerlexperte Friedrich Sueti vom Landesmuseum: "Momentan geht sicher keiner auf Schwammerltour. Da müsste das Wetter besser sein."
Höhere Gewalt und die offenen Augen von oberösterreichischen Schwammerlfans können den Pilztouristen also einen Strich durch die Rechung machen.
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