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GERICHT |
30.07.2010 |
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Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter
Nach drei Brandstiftungen auf dem Gelände der Linz Textil muss sich der mutmaßliche Täter nächste Woche vor Gericht verantworten. Angeklagt ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens.
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Ein Gutachten bescheinigt dem Angeklagten Zurechnungsfähigkeit zu den Tatzeitpunkten, aber auch eine schwere Persönlichkeitsstörung. |
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Nach zweitem Brand entlassen
Zwischen Oktober 2009 und Jänner 2010 soll der Angeklagte dreimal Feuer in der Linz Textil gelegt haben. Nach dem zweiten Brand wurde er entlassen, weil er das Rauchverbot, das die Firmenleitung erlassen hat, ignoriert haben soll. Nach dem dritten Feuer wurde der Mann dann verhaftet.
Der Schaden beläuft sich auf mehr als 19 Millionen Euro.
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Weitere Brandstiftungen
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass zwei weiter zurückliegende Brandstiftungen auf das Konto des 26-Jährigen gehen dürften. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Jahr 2007 die Wohnung seiner Ex-Freundin und das Auto ihres neuen Partners angezündet zu haben.
Mehrere Sachbeschädigungen
Außerdem soll er bei seinem früheren Arbeitgeber voestalpine und bei ehemaligen Arbeitskollegen mehrere Sachbeschädigungen begangen haben. Durch diese Delikte entstanden weitere 110.000 Euro Schaden.
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Schwere Persönlichkeitsstörung
Ein Gutachten bescheinigt dem Angeklagten zwar Zurechnungsfähigkeit zu den Tatzeitpunkten, aber auch eine schwere Persönlichkeitsstörung. Die Staatsanwaltschaft beantragte daher die Unterbringung des 26-Jährigen in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.
Die Zeugenliste für die Verhandlung am Donnerstag ist lang. Da der Beschuldigte, der in Untersuchungshaft sitzt, die Taten bestreitet, dürfte der Prozess viel Zeit in Anspruch nehmen.
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ooe.ORF.at; 10.1.10
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