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MO | 13.02.2012
Konkurs (Bild: ORF/rubra)
WIRTSCHAFT
Insolvenz bei funworld
Der Spieleterminal-Hersteller funworld AG mit Sitz in Lenzing - bekannt für die Marke "Photo Play" - ist pleite. Das Insolvenzverfahren über den Betrieb wurde am Mittwoch am Landesgericht Wels eröffnet.
26,7 Millionen Passiva
Laut Kreditschutzverband stehen 2,9 Millionen Aktiva 26,7 Millionen Passiva gegenüber. Als Ursachen für die Insolvenz werden vor allem massive Umsatzrückgänge als Folge der Wirtschaftskrise angegeben. Vor allem in den Hauptabsatzmärkten Griechenland und Deutschland seien Einbußen zu beklagen.
80 Mitarbeiter und 137 Gläubiger betroffen
Von der Pleite sind 80 Mitarbeiter und 137 Gläubiger betroffen. Der Betrieb soll nach dem Insolvenzverfahren fortgeführt werden. Eine sofortige Schließung würde zum Zusammenbruch der bestehenden Vernetzungen der Spiele- und Wett-Terminals führen, so der KSV. Eine Veräußerung von Unternehmensbereichen oder Teilbereichen setze einen "lebenden Betrieb" voraus.
Restrukturierung 2007
Bereits 2006/07 hatte sich funworld in argen Nöten befunden. Im Zuge einer Restrukturierung wurden damals 40 Prozent der Unternehmensanteile an einen Finanzinvestor verkauft. Zugleich wurden die Firmenstandorte von sieben auf drei reduziert und das Personal um 15 auf 135 Mitarbeiter gekürzt.

Die Sanierung wurde von einem Forderungsverzicht von Banken und Gläubigern in Höhe von 13 Millionen Euro begleitet.
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