95.000 wetterfeste Fans bei AC/DC 95.000 wetterfeste Fans haben am Samstagabend mit der australischen Kultband AC/DC in Wels gerockt. Nach Angaben der Polizei ist die Großveranstaltung ohne größere Probleme über die Bühne gegangen.
Gewitter pünktlich zu Konzertbeginn Es waren nicht nur die "Hells Bells" von AC/DC, die die Fans erklingen hörten. Pünktlich mit dem Auftritt der australischen Rocker war ein Gewitter mit Wolkenbrüchen über Wels und die laut Polizeiangaben 95.000 Fans niedergegangen.
Teilweise standen die Konzertbesucher knöcheltief im Schlamm.
Zwei Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Keine größeren Probleme Das Konzert selbst ist ohne Probleme über die Bühne gegangen. Die Polizei musste zwei Personen vorübergehend festnehmen, dazu wurden noch einige Autos und Fahrräder beschädigt.
Areal niedergetrampelt
Wolf Ruzicka, Pressesprecher des Fliegervereins "Weiße Möwe" in Wels, sprach von einem "Desaster". Das komplette Areal sei komplett niedergetrampelt worden: "Mich hat heute fast der Schlag getroffen. Es schaut aus als hätte eine Bombe eingeschlagen."
Das Rote Kreuz musste 350 Konzertbesucher versorgen, 55 davon wurden in nahe Welser Krankenhaus eingeliefert.
Allergischer Reaktion Ein Großteil der Arbeit für das Rote Kreuz passierte schon lange vor dem Auftritt von AC/DC. Mehr als 120 Konzertbesucher mussten wegen allergischer Reaktionen behandelt werden. Auslöser dürfte Tonnen von Rindenmulch gewesen sein, die kurz vor dem Konzert wegen der Nässe ausgestreut wurden.