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CHRONIK |
09.03.2010 |
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Neue Sicherheitspläne für kleine Gerichte
Der Amoklauf im Bezirksgericht Urfahr ist am Mittwoch auf den Tag genau 15 Jahre her. Seither wurden zwar die Vorkehrungen verschärft, kleine Bezirksgerichte sind aber nach wie vor oft ungeschützt.
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Erweitertes Sicherheitskonzept
Die Sicherheitsproblematik hat sich erst vor drei Monaten in Niederösterreich erneut gezeigt, wo eine Gerichtsangestellte von einem bewaffneten Mann ermordet wurde. Die Justizbehörden arbeiten deshalb auch schon an einem erweiterten Sicherheitskonzept, sagt Günther Winsauer vom Oberlandesgericht Linz.
Gefahren rechtzeitig erkennen
Die Frage, wie rasch man eine Gefahr erkennen und wie effizient man eine Gegenmaßnahme setzen kann, sei mit Unterstützung der Sicherheitsbehörde und der Polizei neu überarbeitet worden. Die Mitarbeiter werden sensibilisiert, damit mögliche Gefahren frühzeitig bekannt gegeben werden. Wenn kritische Verhandlungen anberaumt werden, sollte auch ein entsprechender Schutz durch Eingangskontrollen gewährleistet sein, so Winsauer.
Als größtes Problem nennt Winsauer, dass die Gefahren oft zu spät erkannt werden.
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Fünf Tote im Gericht
Der Auslöser für die Bluttat eines Pensionisten war vor 15 Jahren ein verlorener Prozess wegen Ehrenbeleidigung. Fünf Menschen wurden damals getötet, zwei schwer verletzt.
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noe.ORF.at; 16.12.09
Am Bezirksgericht Hollabrunn ist am Mittwochvormittag eine 42-jährige Rechtspflegerin erschossen worden. Der mutmaßliche Täter soll sich in einem Prozess ungerecht behandelt gefühlt haben.
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