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DI | 14.02.2012
AC/DC (Bild: APA/Jan Woitas)
CHRONIK
Vorschlag: AC/DC-Konzert in Linz
Linz will mit einem neuen Veranstaltungsgelände mit einer Kapazität für rund 100.000 Besucher zur "Konzerthauptstadt" werden. Es sei auch "technisch möglich", das für 22. Mai in Wels geplante AC/DC-Konzert in Linz durchzuführen.
Den Veranstaltern schweben eintägige Konzerte mit internationalen Größen vor.
Kein vergleichbares Areal in Österreich
Das erklärte der Vorsitzende des Tourismusverbandes, Manfred Grubauer, am Dienstag in einer Pressekonferenz.

Laut Michael Ehrenbrantner, Geschäftsführer von Clam Festival & Concerts, und Dieter Recknagl, Chef von Koop Live-Marketing, gebe es in Österreich kein mit dem Segelflughafen vergleichbares Areal.
Konzertgelände für 100.000 Besucher
Die Verantwortlichen haben nach eigenen Angaben seit Jahren an dem Konzept gearbeitet und bisher an die 50.000 Euro investiert. Ziel sei es, Österreichs einziges Konzertgelände für 100.000 Besucher zu schaffen, so Recknagl.

Ehrenbrantner machte darauf aufmerksam, dass die vergleichbaren Locations Wiener Neustadt und A1-Ring nicht mehr zur Verfügung stünden und die Donauinsel für große Einzelkonzerte auf eine Kapazität von 55.000 Besuchern beschränkt sei.
Kein Konkurrent für Nova Rock und Frequency
"Wir wollen keine Campingveranstaltung machen", sagte Recknagl nach etwaigen Plänen für mehrtägige Festivals gefragt. Eine Konkurrenz zu Events wie Nova Rock oder Frequency sei keinesfalls geplant, betonte Ehrenbrantner. Den Veranstaltern schweben eintägige Konzerte mit internationalen Größen vor.
Große Acts on Tour
So seien beispielsweise Bon Jovi im kommenden Jahr auf Tour, berichtete Ehrenbrantner, der sich in Linz auch Acts wie die Rolling Stones, die Red Hot Chili Peppers oder Metallica vorstellen könnte und auch einen Auftritt von Bob Dylan an einer nicht genannten oberösterreichischen Location plant.

Dass die Stadt Zehntausende Fans tragen könne, hätten jedenfalls die beiden Konzerte der Band "Die Ärzte" im vergangenen Jahr gezeigt.
Gute Verkehrsanbindung
Recknagl verwies auf die "relativ gute Anbindung" von Linz an den öffentlichen Verkehr, zudem werde ein Konzept für externe Parkmöglichkeiten erarbeitet. Musikfans seien mobil, ist Ehrenbrantner überzeugt, mit der neuen Location Besucher beispielsweise aus Tschechien, Ungarn, Bayern, aber auch Italien anzusprechen.

100 Euro pro Konzertbesucher
Das Kulturhauptstadtjahr habe der Stadt "Tür und Tor geöffnet", berichtete Grubauer von internationalen Partnern, "die uns vorher nicht einmal angeschaut haben". Ein Konzertbesucher bringe rund 100 Euro an Umwegrentabilität.

AC/DC in Linz möglich
Sollte das AC/DC-Konzert tatsächlich in Linz stattfinden, scheitere es nicht am Verkehrskonzept, erklärte der anwesende stellvertretende Polizeidirektor Erwin Fuchs. Es gebe weder naturschutzrechtliche Bedenken noch Probleme hinsichtlich des Lärmschutzes, so Recknagl.

Auch Grubauer will das Konzert im Notfall in die Landeshauptstadt holen: "Bevor wir's verlieren ..."
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