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SOZIALES |
11.02.2010 |
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Arbeitslosengeld reicht für jeden Zweiten nicht
Beinahe jeder zweite Arbeitslose kommt nicht mit seinem Einkommen aus. Das zeigt der aktuelle Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer (AK). Um über die Runden zu kommen, wird an allen Ecken und Enden gespart.
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Die Chance auf eine schnelle Rückkehr in das Arbeitsleben wird pessimistisch beurteilt. |
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Gürtel enger schnallen
Drei von zehn Arbeitslosen gaben an, selbst bei Lebensmitteln sparen zu müssen, weil sie sonst mit dem Arbeitslosengeld nicht auskommen. Zuvor wird aber noch woanders der Gürtel enger geschnallt.
Woran gespart wird
Zwei Drittel der Arbeitslosen sparen beim Urlaub, jeder zweite bei der Bekleidung oder bei seinen Hobbys. Insgesamt gaben 43 Prozent der Arbeitslosen an, mit ihrem Arbeitslosengeld nicht auszukommen. Dauert die Zeit ohne Arbeit länger als ein halbes Jahr, steigt dieser Anteil auf 53 Prozent.
Sieben Prozent der Befragten mit einem Arbeitsplatz kommen Monat für Monat nicht mit dem Einkommen aus.
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Soziale Kontakte werden vernachlässigt
Parallel zur Dauer der Arbeitslosigkeit leidet auch die Zufriedenheit. Über 40 Prozent der Arbeitslosen vernachlässigen ihre sozialen Kontakte zu Freunden und Verwandten, jeder zweite fürchtet, den Anschluss ans Berufsleben zu verlieren.
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Schwieriger Wiedereinstieg
Sechs von zehn Arbeitslosen geben an, sofort wieder arbeiten zu wollen, weitere 20 Prozent möchten später wieder ins Erwerbsleben einsteigen. Rund 75 Prozent sind allerdings der Meinung, dass das sehr schwierig sein wird. 56 Prozent befürchten zudem, dass die Arbeitslosigkeit negative Auswirkungen auf ihr Fortkommen im Beruf haben wird.
Die Chance auf eine schnelle Rückkehr wird pessimistisch beurteilt. 75 Prozent glauben laut Arbeitsklima-Index, dass der Wiedereinstieg schwierig sein wird.
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