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DI | 14.02.2012
Donau - Fluch und Segen (Bild: www.donau-ausstellung.at)
KULTUR
Ausstellung "Donau - Fluch und Segen"
Parallel zur Landesausstellung in Grieskirchen zeigt das Land Oberösterreich heuer gemeinsam mit dem Nachbarn Niederösterreich eine weitere Großschau: "Donau - Fluch und Segen".
5. Mai bis 7. November
In der Schau werde von 5. Mai bis 7. November 2010 die Bedeutung eines Stromes dieser Größe als Trennlinie und Bindeglied für Menschen und sogar ganze Völker dokumentiert, hieß es bei einer Pressekonferenz, die gemeinsam von Landeshauptmann Josef Pühringer, seinem Stellvertreter Franz Hiesl, Bundesrat Gottfried Kneifel und dem Bürgermeister von Ardagger, Johannes Pressl (alle ÖVP) abgehalten wurde.

Seit Jahrhunderten bestehender Handelsweg
Die Rolle der Donau als internationale Wasserstraße und seit Jahrhunderten bestehender Handelsweg soll ebenfalls herausgearbeitet werden.

Die Entstehungsgeschichte der Ausstellung sei auf das Engste mit der Errichtung des Machlanddamms verbunden, die aus zwei Bundesländern mit anfangs durchaus gegenteiligen Auffassungen Freunde gemacht habe, so die Politiker.
Enns, Baumgartenberg und Ardagger
Die Schauplätze der Ausstellung sind das Logistikzentrum der Ennshafen GmbH in Enns (Bezirk Linz-Land), das Erlebnisschiff MS Franz Liszt, die Dammbaustelle in Baumgartenberg (Bezirk Perg) und der alte Pfarrhof von Ardagger (Bezirk Amstetten).
Musik- und Laientheaterproduktionen
"Donau. Fluch und Segen" soll den Besuchern auch die Gelegenheit bieten, sich mit dem Kulturschaffen in der Ausstellungsregion vertraut zu machen. Die Rahmenveranstaltungen reichen von einer Sonderausstellung im Museum Lauriacum (Lorch, heute ein Stadtteil von Enns, Anm.) über einen historischen Rundweg in der Stadt bis zu Musik- und Laientheaterproduktionen.

Besser Kennenlernen
Auch die Bewohner auf beiden Seiten der Donau sollen einander beim gemütlichen Beisammensein näher kennenlernen, so die Verantwortlichen.

Beide Bundesländer investieren jeweils 700.000 Euro, die Sanierung des alten Pfarrhofs von Ardagger, der als Kindergarten und für Wohnzwecke weitergenutzt werden soll, wird mit 1,2 Millionen Euro angegeben.
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