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KULTUR |
09.02.2010 |
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Diskussion über Gegenwartskunst in Kirchen
Der Diözese Linz ist es ein besonderes Anliegen, heimische Gegenwartskunst in oö. Kirchenhäusern zu zeigen. Manche Kirchenmitglieder scheinen jedoch nicht besonders glücklich darüber, so zum Beispiel in Schwanenstadt.
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Vor zwei Jahren hat in der Stadtpfarrkirche in Schwanenstadt moderne Gegenwartskunst aus Oberösterreich Einzug gehalten. Dort erstrahlen zwei Glasfenster, entworfen von der international renommierten Künstlerin Maria Moser in kräftigem Rot und Blau.
"Zu dunkel"
Vor zwei Monaten wurde dann ein Glasfenster des oberösterreichischen Künstlers Heinz Goebel im Seitenschiff eingesetzt. Diesem soll jetzt ein viertes folgen. In der Kirchengemeinde wird darüber heftig diskutiert. Die Glasfenster seien zu dunkel, so die Kritik.
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Mut zur Auseinandersetzung
Überdies würden die Werke zur bereits vorhandenen künstlerischen Ausstattung der Kirche nicht besonders gut passen. Für Pfarrer Gilbert Schandera ist diese Diskussion kein Problem: "Ich möchte auch diese Diskussion, diese Auseinandersetzung, haben. Vielleicht können wir hier sogar in der Kirche ein bisschen von dem nachholen, was in dem Bildungssystem zum Beispiel nicht passiert, dass dieses Verständnis für Kunst kaum vermittelt wird.
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Die neuen Kirchenfenster wurden übrigens von privaten Geldgebern finanziert.
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