|
|
 |
 |
CHRONIK |
28.01.2010 |
|
|
|
|
Scharfe Kritik an der Schneeräumung
Nachdem es in den vergangenen Tagen von vielen Autofahrern immer wieder Kritik an der Schneeräumung auf Oberösterreichs Straßen gegeben hat, erhebt nun auch ein Vertreter der Polizei massive Vorwürfe.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Es gibt Tage, an denen das ganze System nicht mehr leisten kann. |
|
|
|
Vorwürfe per E-Mail
In einer E-Mail an den ORF Oberösterreich schreibt Johann Kernecker, der seit 31 Jahren beim Landespolizeikommando in Linz beschäftigt ist:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Winterdienst beginnt zu spät
"Der Winterdienst hat in den vergangenen Jahren bereits um ein Vielfaches besser funktioniert. Besser deshalb, weil rechtzeitig in den frühen Morgenstunden (ca. 03.00, 04.00 Uhr) mit der Schneeräumung begonnen wurde. Damit waren zur Hauptverkehrszeit von ca. 06.00 Uhr bis 08.00 Uhr die wichtigsten Straßen ordentlich geräumt bzw. gestreut."
"In den vergangenen Tagen haben viele Verkehrsteilnehmer den Eindruck gewonnen bzw. sind zur Überzeugung gelangt, dass mit dem Winterdienst viel zu spät begonnen wurde und die Schneeräumfahrzeuge selbst im Verkehrsstau steckengeblieben sind bzw. dadurch eine Räumung der Straßen nicht mehr möglich war."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Hiesl: "Das weise ich einfach zurück"
Der verantwortliche Landesrat Franz Hiesl (ÖVP) sagt, seit Mitternacht seien 1.000 Mann im Einsatz und nicht erst zur Hauptverkehrszeit:
"Wir sind vorbereitet und bei uns gehen die Aufträge dann hinaus, wenn Gefahr gegeben ist. Unsere Fahrzeuge waren heute in der Nacht rund um die Uhr im Einsatz. Da war mit Sicherheit kein Fahrzeug um 3.00 oder 4.00 Uhr in der Garage. Das weise ich einfach zurück."
"Außerdem können wir das belegen, weil bei uns jeder Einsatz entweder über GPS protokolliert wird, oder im Fahrtenbuch registriert werden muss."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Sand im Getriebe
Trotzdem sei Sand im Getriebe, ist Polizist Johann Kernecker überzeugt. Dass Sparmaßnahmen in Zeiten der Wirtschaftskrise für die öffentliche Hand ein wichtiges Thema sind, sei allen klar.
Vorwurf: Sparen
Allerdings beim Winterdienst auf Kosten der Sicherheit und Gesundheit der Bürger zu sparen, sei der falsche Ansatz meint Polizist Kernecker.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Überhaupt keine Sparmaßnahmen"
Dazu sagt Hiesl: "Es hat überhaupt keine Sparmaßnahmen gegeben. Beim Winterdienst sparen wir nicht. Da geht es um die Sicherheit. Wir haben nicht beim Salzeinsatz gespart, nicht bei den Fahrzeugen, nicht bei den Arbeitsstunden in der Nacht. Das weise ich einfach zurück."
Man müsse eben zur Kenntnis nehmen, dass es Tage gibt, an denen das ganze System nicht mehr leisten kann, meint Landesrat Hiesl.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
ooe.ORF.at; 27.1.10
Die Schneefälle haben auch am Donnerstag wieder zu starken Verkehrsbehinderungen im Frühverkehr geführt. Vor allem im Großraum Linz kam es auf den Einzugsstraßen zu kilometerlangen Staus.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|