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GERICHT |
21.01.2010 |
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Streit um Wildpark Enghagen vor Gericht
Im Wild- und Erlebnispark Enghagen in Roßleithen wird ein Streit zwischen Eigentümer und Pächter offenbar auf dem Rücken der Tiere ausgetragen. Nun wurde die Auseinandersetzung vor Gericht fortgesetzt.
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100 Tiere verschwunden
Seit knapp drei Jahren sollen 100 der ursprünglich 230 Tiere des Tier- und Erlebnisparks Enghagen in Roßleithen bei Windischgarsten tot oder verkauft worden sein. Außerdem seien viele der verbliebenen Tiere wegen mangelhafter Ernährung krank. Auch die Gehege seien teilweise in einem schlechten Zustand.
Der Eigentümer des Tierparks behauptet, dass der Pächter alte und kranke Tiere einfach entsorge und teilweise verfüttere. Weiters sollen einige der Tiere in einem beklagenswerten Zustand sein und auch an der Räude leiden.
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Einstweilige Verfügung gegen den Pächter
Wegen Vorkommnissen wie diesen brachten der Eigentümer und seine Frau eine einstweilige Verfügung gegen den Pächter ein. Auch was mit den angeblich mehr als 100 verschwundenen Tieren passiert ist, versuchte am Mittwoch ein Richter am Bezirksgericht Windischgarsten zu klären. Lösung zeichnete sich nach der ersten Verhandlung aber keine ab.
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Pachtvertrag abgelten
Vom Anwalt des Pächters gab es nach der Verhandlung den Vorschlag, dass vom Besitzer die Einnahmen aus dem 25-jährigen Pachtvertrag abgegolten werden könnten. Eine Summe von 300.000 Euro stand dabei im Raum.
Der Besitzer des Tierparks lehnte diesen Vorschlag im Interview mit dem ORF Oberösterreich ab: "300.000 Euro ist ja der ganze Tierpark nicht wert." Sein Anwalt bezeichnete die Forderung als "absurd".
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ooe.ORF.at; 28.12.09
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