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CHRONIK |
12.01.2010 |
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Mögliche Lösung für AC/DC-Konzert in Wels
Das Konzert von AC/DC auf dem Welser Flughafen im Mai dürfte nun doch stattfinden. Lautstärke und Licht sollen aber auf eine minimale Fläche reduziert werden. Umweltschützer hatten Bedenken, weil in der Nähe Brutkolonien seltener Vögel beheimatet sind.
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Begrenzte Beschallung
Laut Veranstalter sei es möglich, hauptsächlich nur die Bereiche zu beschallen, in denen sich das Publikum befindet. Entgegen ersten Vermutungen werde das Publikum das Konzert aber dennoch nicht leiser sondern in voller Lautstärke und mit vollen Lichteffekten erleben können. Die Fläche, die beschallt werde, sei auf ein Minium begrenzt.
"Ökologische Beweissicherung"
Die betroffenen Wiesenflächen im Bereich des Hangars sollen nach dem Konzert rekultiviert werden. Zudem würden Gutachter vor und nach dem Event eine ökologische Beweissicherung durchführen, so das Ergebnis einer Sitzung von Magistrat Wels, Umweltschützern und dem Konzertveranstalter.
Zweitgrößte Kolonie des Brachvogels
Naturschutzorganisationen hatten zuvor einen anderen Ort beziehungsweise einen neuen Termin für die Veranstaltung gefordert. Die zweitgrößte Kolonie des Brachvogels und mehr als 200 weitere Paare von gefährdeten Bodenbrütern dürften nicht den ökonomischen Interessen der Veranstalter geopfert werden, hieß es damals.
Nach dem Kompromiss wird versprochen: 90 Prozent des betroffenen Areals bleiben unberührt. Der Kartenvorverkauf für AC/DC hatte schon im Dezember begonnen, ohne jede ökologische Begutachtung oder naturschutzrechtliche Genehmigung. Mittlerweile ist das Konzert bereits ausverkauft.
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Naturschützer sprechen von Farce
Trotz möglicher Lösung sprachen Naturschützer am Dienstag von einer "Scheinlösung" und "Farce". "Von einer Einigung mit den Vogelschützern zu sprechen, ist schlichtweg falsch und eine solche Vorgehensweise ist inakzeptabel", kritisierte der Obmann des Naturschutzbundes Oberösterreich.
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Mehr dazu in ooe.ORF.at; 12.1.10
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