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POLITIK |
20.11.2009 |
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Hummer: Für Neue Mittelschule und Frauen
Am Freitag präsentierte die neue Landesrätin, Doris Hummer (ÖVP) Pläne und Leitlinien für ihren Bereich. Im so genannten Zukunftsressort sind die Bereiche Bildung, Wissenschaft sowie Frauen und Jugend zusammengefasst.
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Neue Mittelschule
Als erste Aufgabe will sich Hummer dafür einsetzen, dass die sogenannte Neue Mittelschule tatsächlich an 56 Wunsch-Standorten in Oberösterreich verwirklicht wird: "Wenn Schule neue Wege geht, dann sollen diese innovativen Lehrer auch darin bestärkt und unterstützt werden und dafür haben sie auf jeden Fall meine Unterstützung. Dafür werden wir uns beim Bund ganz stark einsetzen."
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"Das hat keine Frau verdient"
Der Bereich Frauen mache ihr besonders Freude bzw. habe sie Spaß an den Irritationen, die hervorgerufen werden würden, wenn sich eine ÖVP-Politikerin für Frauen stark machen würde, so Hummer lächelnd.
Sie sprach sich gegen "Schubladendenken und Rollenbilder" aus und betonte, kein Freund von Quotenregelungen zu sein. "Das hat keine Frau verdient", meinte sie.
Aufholbedarf im Forschungsbereich
Im Forschungsbereich sehe sie deutlichen Aufholbedarf. Deshalb wolle sie auch die Forschungsquote von derzeit unter drei Prozent auf vier Prozent anheben.
Außerdem trete sie für eine Vereinfachung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft ein, ihr Schwerpunkt dabei liege bei kleinen und mittleren Unternehmen, denen sie den Zugang zu diesen Bereichen erleichtern wolle.
Jugendservice "wecken"
Die 14 Regionalstellen des Jugendservice des Landes wolle sie "aus dem Dornröschenschlaf wecken", so Hummer. "Die könnten noch mehr für die Jugend leisten", betonte sie. Weiters dürfe Jugendpolitik nicht am Schultor enden, sondern würde auch in die Freizeit der jungen Menschen hineinreichen.
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