Umfrage: Weihnachtsgeschenke trotz Krise Die Österreicher lassen sich Weihnachten durch nichts verderben. Bezieher kleinerer Einkommen werden heuer allerdings weniger Geschenke kaufen. Der Großteil will beim Schenken jedoch nicht zurückschrauben, so eine Umfrage von market.
Market hat im Oktober 401 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählte Personen in Online-Interviews befragt.
Weihnachten nicht verderben lassen Bei der Befragung gaben 83 Prozent an, sich die Freude am Weihnachtsfest durch die Krise nicht nehmen zu lassen. Nur etwas mehr als ein Fünftel will kleinere oder weniger Geschenke kaufen.
Unterschiede zwischen sozialen Gruppen
Allerdings sind gravierende Unterschiede zwischen den sozialen Gruppen zu erkennen: Während von den Befragten mit einem Haushaltseinkommen unter 1.250 Euro 38 Prozent heuer weniger Packerln auf den Gabentisch legen werden, sind es bei jenen, die über 3.000 Euro zur Verfügung haben, nur zehn Prozent.
Werden Sie dieses Jahr weniger Geschenke kaufen?
21.05 %
Ich verschenke gar nichts.
32.03 %
Ja, ich werde auf jeden Fall sparen.
46.92 %
Nein, ich schenke so viel wie immer.
"Weihnachten wie immer."
Suche nach Schnäppchen Ein Boom bei selbst gemachten Geschenken ist trotz Krise nicht zu erwarten: Nur zwölf Prozent denken diese Möglichkeit verstärkt an. Allerdings wollen ein gutes Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen bei der Suche nach Präsenten für ihre Lieben verstärkt Angebote und Aktionen nutzen. 15 Prozent werden krisenbedingt weniger Menschen als bisher beschenken.
Ruhe und Besinnung
Im Großen und Ganzen dürfte "Weihnachten wie immer" ins Haus stehen: Sieben von zehn Befragten verbinden das Fest eher mit Ruhe und Besinnung als mit Trubel und Stress.
Dementsprechend ziehen auch nur 14 Prozent der Befragten in Erwägung, weniger Gäste einzuladen oder weniger Feste zu veranstalten. Auch die Christkindlmarkt-Besuche will nur eine Minderheit von 16 Prozent der Befragten reduzieren.