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MI | 11.04.2012
Baby-Sim (Bild: AKH Linz)
GESUNDHEIT
Baby zum "Üben" im AKH Linz
Das Linzer AKH hat "Nachwuchs" bekommen. Neben dem Erwachsenen-Simulator i-Stan verfügt das Krankenhaus nun auch über Baby-Sim. Die Puppe ermöglicht Medizinern, Notfallsituationen nachzustellen und zu üben.
Mit Baby-Sim sollen Erfahrungen gesammelt werden.
Krampfanfall, Atemwegserkrankung, Trauma
Nur weniger als fünf Prozent aller Notfälle würden Kleinkinder betreffen. Vorwiegend müssten Krampfanfälle, Atemwegserkrankungen und Traumata behandelt werden. Da Erfahrungen für diese seltene Notfälle kaum gesammelt werden könnten, setze man jetzt mit Baby-Sim neue Maßstäbe, so das AKH.
Baby-Sim kann atmen, schreien, husten und die Augen bewegen. Es hat Körpertemperatur und kann aus Augen, Ohren und Mund Flüssigkeit absondern. Puls, Blutdruck und Herzgeräusche machen es besonders authentisch.

Videoüberwachung während des Trainings
Je nach Wunsch, lässt es sich leicht oder schwer intubieren. Das Training mit Baby-Sim wird videoüberwacht, wodurch im Anschluss an jedes Notfallszenario eine Besprechung und Analyse erfolgen würde.
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