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BILDUNG |
07.11.2009 |
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Linzer Hörsaal freiwillig geräumt
Am Freitagabend hat es einen ersten Rückzug der protestierenden Studenten an der Linzer Johannes-Kepler-Universität gegeben. Von einer "Kapitulation" wollen die Besetzer jedoch nicht sprechen.
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Kampf auch in Zukunft
Trotz der Räumung gegen 22.00 Uhr kündigten die Besetzer an, auch in Zukunft intensiv für ihre Anliegen kämpfen und auf Missstände aufmerksam machen zu wollen. "Wir werden den offenen Diskurs fortlaufend pflegen und verstärkt konstruktive Gespräche mit der dialogbereiten Mehrheit der Bevölkerung suchen", hieß es in einer Erklärung.
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Der Hörsaal war seit Dienstag vergangener Woche besetzt. |
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"Kräfte sind jetzt erschöpft"
In einer Stellungnahme bedankten sich die Studenten bei allen beteiligten Gruppen sowie Einzelpersonen für ihre andauernde Unterstützung und Solidarität, gestanden aber ein: "Unsere Kräfte sind durch die mittlerweile elf Tage andauernde Besetzung erschöpft." Das bedeute jedoch in keiner Weise das Ende der Proteste.
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wien.ORF.at
In Wien sollen die Proteste hingegen weitergehen. In einem Plenum an der TU Wien beschlossen die protestierenden Studenten Freitagabend, sich künftig österreichweit koordinieren zu wollen.
"Es sollte nicht vorbei sein, bevor die Forderungen erfüllt sind. Ich denke auch, dass die Bewegung noch sehr viel Kraft hat", sagte Protestorganisator Michael Gehmacher.
Für 25. November ist ein Hochschulgipfel mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP)geplant.
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