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WIRTSCHAFT |
02.06.2009 |
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Starker Anstieg der Arbeitslosigkeit
Die größten Steigerungsraten bei der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Mai des Vorjahres weist Oberösterreich auf. Bundesweit ist die Arbeitslosigkeit um 29,7 Prozent gestiegen, in Oberösterreich um 61,1 Prozent.
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27.049 Personen ohne Arbeit
27.049 Personen sind mit Stichtag 31. Mai in Oberösterreich ohne Arbeit. Das sind um 10.262 oder 61,1 Prozent mehr als im Mai 2008. Auch die Zahl der Menschen, die in Schulungen sind, hat sich um gut 31 Prozent auf 10.054 erhöht.
Der starke Anstieg in Oberösterreich hat vor allem den Grund, dass es hier sehr viele Arbeitsplätze in Branchen gibt, die von der Krise besonders stark betroffen sind. Im Vorjahr sorgten sie noch dafür, das in Oberösterreich so gut wie Vollbeschäftigung herrschte.
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Wien an erster Stelle
Ein Blick auf die absoluten Zahlen zeigt, wie Oberösterreich trotz des starken Jahresanstiegs im Bundesländervergleich liegt. Nach Bundesländern geordnet hat Wien mit rund 68.000 die meisten Arbeitslosen, gefolgt von Niederösterreich mit 37.500 und der Steiermark mit 35.400. An vierter Stelle folgt dann Oberösterreich mit 27.000 gefolgt von Tirol mit knapp 23.000.
Die Arbeitslosenraten für die Bundesländer, die einen wirklichen Vergleich zulassen, lagen am Dienstag noch nicht vor.
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Lichtblick
In der jüngsten Arbeitsmarktstatistik zeigt sich aber auch ein Lichtblick. Das AMS wagt die Aussage, dass sich der Arbeitsmarkt derzeit, wenn auch auf hohem Niveau, zu konsolidieren scheint.
Weniger Arbeitslose
Im Vergleich zu den letzten Monaten ist die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich jedenfalls gefallen. Im April gab es noch um gut 2.000 mehr, im März um 5.500 mehr, im Februar mit 37.800 gar um fast 11.000 mehr Arbeitslose als jetzt.
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Reaktionen
Der stellvertretende FPÖ Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner fordert zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit massive Steuersenkungen, eine Reduktion der Lohnnebenkosten und einen Zuwanderungsstopp.
ÖGB-Landesvorsitzender Johann Kalliauer ist für ein höheres Arbeitslosengeld und faire Kurzarbeitsmodellen bei denen es als Ausgleich für den Lohnverzicht auch Behaltefristen gäbe.
Die grüne Arbeitsmarktsprecherin Ulrike Schwarz will mehr Umschulungen und Ausbildungsmassnahmen in Richtung Sozialbereich und Ökobranche. Das wären die Arbeitsplätze der Zukunft.
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oesterreich.ORF.at; 2.6.09
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert sich weiter: Im Mai ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen auf 239.777 gestiegen. Das waren um 54.967 oder 29,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
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ooe.ORF.at; 2.6.09
Der Tiroler Glaserzeuger Riedel wird in Schneegattern mehr als die Hälfte seiner Belegschaft abbauen. Für 50 der bisher 90 Mitarbeiter werde ein Sozialplan ausgearbeitet, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
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