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MI | 11.04.2012
Attersee (Bild:ORF)
CHRONIK
Unerklärliches Verschwinden eines Tauchers
Nach dem neuerlichen Tauchunfall an der berüchtigten schwarzen Brücke im Attersee sind am Montag die vier Kollegen des vermissten Tauchers einvernommen worden.
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Berüchtigte "Schwarze Brücke"
Sie hatten den 39-jährigen Polen in die Tiefe begleitet, waren dann aber einzeln wieder aufgestiegen. Was mit ihrem sehr erfahrenen Kameraden passiert ist, können auch sie sich nicht erklären.

Gemeinsam mit vier Freunden getaucht
Der Vermisste war kein Neuling. Seit 20 Jahren betrieb der Pole das Tauchen mit Begeisterung. Der 39-Jährige war schon öfter im Attersee unterwegs, auch die schwarze Brücke war ihm nicht fremd.

Am Sonntag stieg der Mann dort gemeinsam mit vier Freunden erneut in die Tiefe. Sie hatten vereinbart, gemeinsam bis auf 50 Meter zu tauchen. Der erste Begleiter signalisierte in einer Tiefe von 65 Metern, dass er wieder aufsteigen werde, andere folgten ihm später nach.
"OK-Zeichen gemacht"
Der Pole wagte sich noch tiefer vor. In 78 Meter Tiefe suchte sein letzter Begleiter Kontakt zu ihm, weil er ebenfalls wieder nach oben wollte.

Er habe dem 39-Jährigen noch in die Augen geschaut und der habe das OK-Zeichen gemacht, so der Freund des Vermissten.
Pole hinterlässt Frau und Kind
Er war der letzte, der den Polen lebend sah. Bis jetzt fehlt von dem Taucher jede Spur. Die bisherige Suche verlief ohne Ergebnis, Montagabend soll ab 19.00 Uhr mit einer Kamera weitergesucht werden. Der Pole hinterlässt seine Frau und ein Kind.
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