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WIRTSCHAFT |
07.05.2009 |
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Neue Technologien in der Linzer Tabakfabrik
17 Mio. Euro lässt sich die Stadt Linz den Kauf der Austria Tabakwerke an der Donaulände kosten. Wie die denkmalgeschützten Gebäude aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts künftig genutzt werden sollen, steht aber noch nicht fest.
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Fest steht: Für die Kunstuniversität wird kein Platz sein. |
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Eine Studie der Uni Linz liefert nun konkrete Vorschläge: Aus der Tabak- soll eine Denkfabrik werden. In wenigen Wochen dürfte der Kaufvertrag unterzeichnet werden. Dann wird die Stadt Linz zur Besitzerin der Austria Tabakwerke an der Donaulände werden.
Kein Platz für die Kunstuni
Das Unternehmen stellt mit Jahresende seine Produktion ein. Nun zeigt eine Studie der Uni Linz, wie die künftige Verwendung aussehen könnte. Fest steht: Für die Kunstuniversität wird kein Platz sein.
70.000 Quadratmeter Fläche bietet die Tabakfabrik. Wie die denkmalgeschützten Gebäude aus den 1930er Jahren künftig genutzt werden könnten, hat jetzt das Institut für Organisation der Universität Linz unter die Lupe genommen, im Auftrag der Stadt.
Heraus gekommen sind drei Varianten, in allen drei spielen neue Technologien eine zentrale Rolle.
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Drei Varianten zur Auswahl
Variante eins schlägt die Einrichtung von Ateliers, Werkstätten und Labors für Künstler vor, sowie die Ansiedlung von Unternehmen aus der Kreativwirtschaft.
In Variante zwei wird ein Schwerpunkt auf das Thema Bildung gelegt, das Gebäude könnte auch zum Standort einer Medizinuni werden.
Als dritte Variante sieht die Studie eine stärkere Einbindung der Jugend vor, zum Beispiel durch ein Kindertheater. Zeitplan für eine Umsetzung gibt es noch keinen, vorerst sei einmal Geduld gefragt, so der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ): "Das beschäftigt uns sicher die nächste Gemeinderatsperiode."
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Vorerst steht noch nicht einmal fest, wie viel die Umsetzung der drei Varianten kosten würde. |
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Kosten für Umsetzung stehen noch nicht fest
Nur eines steht fest: Die Kunstuniversität werde dort nicht untergebracht werden. Denn das stand ja auch schon zur Diskussion, sagt Dobusch: "Ich persönlich hätte mir schon vorstellen können, das ganze Areal wäre eine super Kunstuniversität. Aber das wäre vertane Liebesmüh, weil die Kunstuni selbst das gar nicht ins Auge fasst."
Vorerst steht noch nicht einmal fest, wie viel die Umsetzung der drei Varianten kosten würde. Zeit dafür bleibt nicht mehr allzu viel. Mit Ende des Jahres werden die Austria Tabakwerke die Produktion in Linz einstellen.
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ooe.ORF.at; 25.2.09
Die Austria Tabak hat jetzt entschieden, die Tabakfabrik an die Stadt Linz zu verkaufen. Jetzt wird überlegt, was künftig mit der Tabakfabrik geschehen soll.
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