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DI | 14.02.2012
Klassenzimmer (Bild: ORF.at/Carina Kainz)
WETTER
Schnee: Windischgarstener Schüler haben frei
Die Schüler von Windischgarsten (Bezirk Kirchdorf) dürfen sich freuen: Wegen der anhaltenden Schneefälle ist zumindest am Dienstag und Mittwoch unterrichtsfrei.
In vielen Landesteilen mussten weiter Dächer von den Massen befreit werden.

Skifahrer unversehrt geborgen
Nach mehreren Stunden Suche konnte Montagabend in Gosau (Bezirk Gmunden) ein 50-jähriger deutscher Skifahrer unversehrt geborgen werden. Mit Stufe fünf wurde die Lawinengefahr vom Warndienst des Landes als sehr groß eingestuft.

Seit 16.00 Uhr suchten Bergretter nach dem Deutschen, der seine Gruppe verloren hatte. Gegen 21.00 Uhr fanden sie den Mann schließlich bei der Talstation einer Sessellifts. Er war bereits leicht unterkühlt.
Milchtransporter stürzte über Böschung
Drei Verletzte forderte ein Unfall am Abend in Natternbach (Bezirk Grieskirchen). Ein 19-jähriger Lenker geriet in einer leichten Linkskurve wegen der winterlichen Straßenverhältnisse ins Schleudern. Der Wagen krachte in ein entgegenkommendes Auto.

In Öpping (Bezirk Rohrbach) kam ein 30-jähriger Kraftfahrer auf der schneeglatten, nicht gestreuten Straße mit einem Milchtransporter zu weit nach rechts und stürzte über die Böschung. Er wurde eingeklemmt, der verletzte Lenker musste von der Feuerwehr befreit werden.
Zahlreiche Straßensperren
Wegen Windbruchs musste die Pöndorfer Straße zwischen Forstern und Höcken bis auf weiteres gesperrt werden. Die Hallstättersee-Landesstraße war wegen Lawinengefahr zwischen Hallstatt und Obertraun bis auf nicht befahrbar.

Die Pass-Gschütt-Straße wurde wegen eines Lawinenabgangs ab Gosaumühle gesperrt. Auch der Koppenpass, der Pyhrnpass und der Hengstpass waren aufgrund der Lawinengefahr gesperrt. Kettenpflicht für Lkw über 3,5 Tonnen herrschte auf dem Pass Gschütt, dem Pötschenpass, auf der Böhmerwald-Straße (B38) zwischen Freistadt und Sandl sowie auf der Kobernaußer Straße zwischen Lohnsburg und Schneegattern.

Weiter hohe Lawinengefahr
Skitouren seien aufgrund der sehr großen Lawinengefahr generell nicht möglich, so der Warndienst des Landes. Wegen der Neuschneemengen der vergangenen Tage müsse man spontan mit zahlreichen großen Lawinen rechnen. Am Dienstag gebe es im Bergland am Vormittag noch stärkeren Schneefall, der am Nachmittag nachlassen werde, hieß es.
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