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MO | 13.02.2012
Umwälzpumpen (Bild: ORF)
ENERGIE
Umwälzpumpen als versteckte Stromfresser
Umwälzpumpen stecken in fast jeder Zentralheizung, sind aber in vielen Haushalten wahre Stromfresser. Der Umtausch auf eine neue Generation stromsparender Pumpen wird bis Ende Februar vom Land OÖ gefördert.
Man vermutet es kaum, dass im Heizkeller echte "Stromkiller" sitzen können. Die Bewohner haben kaum etwas mit diesen Pumpen zu tun. Manche arbeiten jahrzehntelang problemlos, ohne kaputt zu werden. Trotzdem raten Experten alte, noch funktionierende Pumpen auf jeden Fall zu tauschen.

Große Kostenersparnis
Die Kostenersparnis kann enorm sein: Ein Kühlschrank verursacht pro Jahr durchschnittliche Kosten bis 36 Euro,
bis zu 90 Euro kostet die Beleuchtung und bis zu 144 Euro eine alte Umwälzpumpe.
100 Euro Förderung pro Pumpe vom Land
Nur vier bis elf Euro im Jahr kostet eine Pumpe der neuesten Generation. Ähnlich wie bei Kühlschränken gibt es ein Pickerl, das die effizienten Pumpen auch kennzeichnet, denn Stromfresser sind immer noch am Markt.

Pro Haushalt sind aber meistens zwei Pumpen im Einsatz: eine für die Heizung die andere für das Warmwasser. Pro Pumpe schießt das Land 100 Euro zu.
Amortisation nach 3,5 Jahren
Einige Installateure gewähren selbst noch einen Zuschuss, um den Umtausch noch leichter zu machen. Spätestens nach 3,5 Jahren sollen sich - laut oberösterreichischen Energiesparverband - die Kosten amortisiert haben.
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