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MI | 11.04.2012
Schulklasse (Bild: APA/Helmut Fohringer)
BILDUNG
"Grüß Gott" an Schulen verboten?
Immer wieder tauchen Falschmeldungen auf, wonach es an manchen Linzer Schulen Kindern verboten sei, "Grüß Gott" zu sagen. Recherchen des Landesschulrats ergaben, dass das absolut unzutreffend sei.
Aus aller Welt treffen E-Mails in der Schulbehörde ein, die sich über das angeblich verbotene "Grüß Gott" ereifern.
Akt des guten Benehmens
"Guten Tag" statt "Grüß Gott" werde von Lehrern in Linz von ihren Kindern verlangt: nicht als Abneigung gegenüber Gott, sondern als Akt des guten Benehmens gegenüber Andersgläubigen, etwa Muslimen, die das "Grüß Gott" durchaus als Beleidigung auffassen könnten.

Derartiges macht in Internet-Foren die Runde und das Büro von Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer hat seit Tagen alle Mühe, solche Gerüchte als völlig aus der Luft gegriffen zu zerstreuen.
E-Mails aus aller Welt
Aus aller Welt treffen täglich E-Mails in der Schulbehörde ein, die sich über das angeblich verbotene "Grüß Gott" ereifern und eine Erklärung verlangen. Sogar aus Südamerika ist erst kürzlich eine solche E-Mail eingetroffen, und auch dieser Schreiber hat einen inzwischen standardisierten Antwortbrief erhalten, in dem auch die Bitte geäußert wird, die Antwort zu verbreiten, weil man vermute, es handle sich um eine unter deutschsprachigen Menschen aller Welt kursierende Kettenmail.
Noch ein Gerücht
In dieselbe Kategorie von Gerüchten passt der in mehrere Redaktionen gelangte Vorwurf an eine Linzer Schulinspektorin, sie untersage, dass in der beginnenden Vorweihnachtszeit im Unterricht Weihnachtslieder gesungen werden. Alles unwahr, ganz im Gegenteil, sie fördere es sogar, wenn Lehrer mit ihren Schülern solches Liedgut pflegen, sagt die verdutzte Inspektorin.
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