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MO | 13.02.2012
Austria Tabak Linz (Bild: Austria Tabak)
STUDIE
Kulturelle Nutzung der Linzer Tabakwerke
Die Stadt Linz hat die Johannes-Kepler-Universität beauftragt, eine Vorstudie über ein kulturelles Nutzungskonzept der Austria Tabak Werke (ATW), die ihre Produktion Ende 2009 in Linz einstellen werden, zu erstellen.
Am Donnerstag stimmte der Stadtsenat im Nachhinein und einstimmig dafür, wie Planungsstadtrat Klaus Luger (SPÖ) bekannt gab.

"Sonst einen Monat Zeit verloren"
Der Auftrag zu dieser Studie wurde bereits im Juli ohne Beschluss der entsprechenden Gremien erteilt, um die Zeit zu nutzen, da die Gespräche über den Erwerb des ATW-Areals durch die Stadt Linz bereits Anfang September beginnen und es drei weitere Mitbewerber gebe, sagte Luger.

Man hätte sonst einen Monat Zeit verloren. Mit dem Erwerb ergebe sich für die Stadt die Chance, das Areal der Tabakfabrik kulturwirtschaftlich zu entwickeln.
August bis Ende Dezember
Erstellt wird die Studie vom Institut für Organisation von August bis Ende Dezember 2008, so der Planungsstadtrat. Analysiert werden sollen unter anderem vergleichbare Konzepte der kulturell-kreativen Szene anderer Standorte und die Eignung und Bedeutung des ATW-Areals für das kulturell-kreative Konzept der Stadt Linz.
70.000 Quadratmeter
Erst am Mittwoch hatte die Initiative "Kulturfabrik Tabakwerke" ein Konzept zur Nutzung der Tabakwerke präsentiert. Mit diesem Kulturzentrum wolle man "die Kunst leichter unter das Volk bringen", hieß es.

Zudem herrsche in der Stadt ein eklatanter Mangel an Theaterbühnen, Veranstaltungs- sowie Probeträumen, sagten die Initiatoren. Mit rund 70.000 Quadratmetern biete die Tabakfabrik neuen Raum für Kultur, Bildung und Kreativwirtschaft.
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