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KULTUR |
06.08.2008 |
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Aus für Buchmesse LITERA
Mit großen Schulden und einem gerichtlichen Nachspiel dürften sich die Tore der Buchmesse LITERA für immer schließen.
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Reservierung für 2009 storniert
Das Design Center habe wegen ausständiger Mietzahlungen das Gericht befasst und die Reservierung für das kommende Jahr storniert.
Offene Forderungen eingeklagt
"Wir haben die offenen Forderungen eingeklagt und die Reservierung für die LITERA im kommenden Jahr gestrichen, weil ich ansonsten grob fahrlässig handeln würde", sagte der geschäftsführende Direktor des Messezentrums Thomas Ziegler.
"Rechtliche Auffassungsunterschiede"
LITERA-Veranstalter Berthold Greif sprach hingegen von "beträchtlichen rechtlichen Auffassungsunterschieden" mit dem Design Center, die er nicht näher präzisierte.
Stornierung nicht akzeptiert
Eine Stornierung des Termins im kommenden Jahr "wird von uns nicht akzeptiert", so Greif. Er stecke mitten in der Planung für 2009 und wolle die Messe wieder im Design Center abhalten.
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5.000 Euro Preisgeld ausständig
Die Autorin Margit Schreiner, die nach wie vor auf 5.000 Euro Preisgeld wartet, will eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft übermitteln.
Belletristikpreis für Schreiner
Die Autorin, die für ihr Buch "Haus, Friedens, Bruch" - neben dem deutschen Schriftsteller Simon Borowiak - den von der LITERA ausgelobten Belletristikpreis bekommen hat, zeigte sich verärgert: Sie habe zwar bei der Urkundenverleihung ihre Kontonummer angeben, Geld habe sie bisher aber keines erhalten.
Erst am Mittwoch, habe Greif sie mit der Begründung, sein Förderansuchen sei noch nicht behandelt worden, erneut vertröstet, so die Schriftstellerin.
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Preise sollten übernommen werden
Ähnlich argumentierte der Veranstalter: Vom Land Oberösterreich und der Stadt Linz sei in Aussicht gestellt worden, die Preise zu übernehmen. "Vom Land ist noch nicht ein Cent an uns geflossen. Wenn man von der öffentlichen Hand gar nichts bekommt, ist das ein bisschen wenig."
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ooe.ORF.at; 1.7.08
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ooe.ORF.at; 22.4.08
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