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NATUR |
10.06.2008 |
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Wolfsforschungsprojekt im Almtal
Das Konrad Lorenz Institut beginnt gemeinsam mit dem Cumberland Wildpark Grünau ein Wolfsforschungsprojekt.
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In zwei Rudeln sollen die Tiere einmal in jeweils 5.000 Qudratmeter großen Gehegen leben und den Forschern neue Erkenntnisse liefern. Die vier kleinen Wölfe wurden Dienstagmittag im Almtal präsentiert.
Kaspar, Aragorn, Shima und Tayanita
Es sind vier kleine schwarze Fellknäuel, eigentlich fast wie süße Hundewelpen. Sie sind jetzt fünf Wochen alt und stammen aus dem Tierpark Herberstein in der Steiermark - die kanadischen Timberwölfe Kaspar, Aragorn, Shima und Tayanita.
Seit vier Wochen schon sind sie bei den Forschern des Konrad Lorenz Instituts, damit sie auf den Menschen geprägt werden. Das ist nötig, damit die Tiere später auch entsprechend zutraulich sind und studiert werden können.
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Für die junge Forscherin Friederike Runge, die gemeinsam mit zwei Kollegen die kleinen Tiere rund um die Uhr betreut, ist das ganz schön anstrengend, fast wie Vierlinge zu haben: "Wenn einer wach wird, sorgt er dafür, dass die anderen Tiere auch wach werden."
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Langzeittests mit Beschäftigungsspielen
Diese vier Racker sind sozusagen die Vorhut, im kommenden Jahr sollen noch einmal vier bis acht Tiere dazukommen, die dann in zwei Rudeln in ihren jeweils 5.000 Quadratmeter großen Gehegen leben werden.
Dabei wollen die Wissenschaftler dann in Langzeittests mit Beschäftigungsspielen und vielen verschiedenen Aufgaben erforschen, ob Wölfe etwa von ihren Artgenossen lernen, ob sie Zusammenhänge verstehen können und inwiefern zum Beispiel bei den geistigen Fähigkeiten Unterschiede zu Hunden bestehen.
Diese Erkenntnisse können dazu dienen, etwa Zootieren das Leben durch Beschäftigung zu erleichtern, oder sie können in die Hundeerziehung einfließen. Für normale Wildparkbesucher stellen die Wölfe aber ab sofort eine Attraktion dar. Denn es werden spezielle Wolfsführungen angeboten, und man soll auch später die Versuche beobachten können.
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