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MO | 13.02.2012
Zug (Bild: ORF)
CHRONIK
Blockade gegen "Hupterror"
Mehr als 400 Hupsignale müssen Anrainer in der Linzer Rudolfstraße täglich ertragen. Grund ist die Mühlkreisbahn, die an dieser Stelle drei private Hauszufahrten passiert. Die Betroffenen wollen die Bahn nun blockieren.
Hupsignale zwischen 4.30 und 23.00 Uhr
Zwischen 4.30 und 23.00 Uhr kennen die Anrainer im Bereich der Linzer Rudolfstraße keine Ruhe. Denn in dieser Zeit passieren 100 Züge der Mühlkreisbahn die drei privaten Hauszufahrten.

"Bürgerinitiative kämpft seit zwei Jahren"
Gabriela Neumaier, Sprecherin der Bürgerinitiative, meint dazu: "Diese Hupsignale gehen durch Mark und Bein. Wir kämpfen als Bürgerinitiative bereits seit zwei Jahren, bisher jedoch vergeblich."
Hausbesitzer wehren sich gegen Lösung
Eine Lösung wurde bereits ausverhandelt, doch spießt es sich an der Umsetzung, da die drei Hauszufahrten aufgelöst werden müssten. Dagegen wehren sich aber die Hausbesitzer.

"Zwei Hausbesitzer würden ihre kleine Zufahrt zum Haus verlieren. Dafür würden sie aber einen fixen Parkplatz bekommen. Der dritte Hausbesitzer hat Einspruch erhoben. Das Problem ist, dass jeder seinen Parkplatz vor dem Haus haben will, außerdem sprechen sie von einer Entwertung ihrer Häuser." so Neumaier.
Die 600 betroffenen Anrainer greifen jetzt zur Selbsthilfe: Sie wollen am 21. April die Mühlkreisbahn blockieren.
Blockade am 21. April
Die Anrainer sehen nun keine andere Lösung als eine Blockade am 21. April, erklärt Neumaier:

"Wir wollen eine stille Blockade machen, da es in der Rudolfstraße schon genug Lärm gibt. Wir möchten aufzeigen, dass hier Menschen gefährdet sind und ihre Gesundheit beeinträchtig wird."
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