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MI | 11.04.2012
Tauchunfall (Bild: FF Seewalchen)
ATTERSEE
Tauchverbot an der schwarzen Brücke
Nach dem Tod von zwei Slowaken am Samstag im Attersee wird nun über ein generelles Tauchverbot an der schwarzen Brücke nachgedacht. Immer wieder kommt es an dieser Stelle zu tödlichen Tauchunfällen.
Der Attersee ist bei der schwarzen Brücke bis zu 150 Meter tief.
Vereiste Atemgeräte
Möglicherweise vereisten bei den verunglückten Tauchern die Atemgeräte. Ein Problem, das schon zu vielen Unfällen geführt hat. Einer der beiden Slovaken konnte noch einen Notaufstieg durchführen. Er wurde mit dem Hubschrauber in eine deutsche Spezialklinik geflogen, wo er allerdings wenige Stunden später starb.
Suche in 150 Meter Tiefe
Die Suche nach der Leiche des anderen Tauchers wird erst Mitte der Woche wieder aufgenommen werden können. Für diese Suche wird eine Spezialkamera benötigt, für die Männer von Wasserrettung und Feuerwehr wäre ein Tauchgang in dieser Tiefe zu gefährlich. Der Attersee ist bei der schwarzen Brücke bis zu 150 Meter tief.
Sollten sich die Tauchunfälle weiter häufen, überlegt Stockinger ein generelles Tauchverbot an dieser Stelle.
Gefahr für die Rettungskräfte
Weil bei der schwarzen Brücke schon etliche Taucher ums Leben kamen, richtet der für die Einsatzkräfte zuständige Landesrat Josef Stockinger nun einen "dringenden Appell für mehr Bedachtsamkeit" an alle Wassersportler. Stockinger sieht durch den Leichtsinn mancher Taucher die Rettungskräfte gefährdet, die die Verunglückten oft unter großen Gefahren bergen müssen.

Nachdenken über Tauchverbot
Sollten sich die Tauchunfälle an der schwarzen Brücke weiter häufen, überlegt Stockinger sogar ein generelles Tauchverbot an dieser Stelle.
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