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CHRONIK |
21.02.2008 |
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Unerwünschte Abfallsammlung
Eine Organisation, die sich als ungarische Kleinmaschinenbrigade bezeichnet, durchkämmt immer wieder dicht verbaute Siedlungen, um diverse Sachen zu sammeln. In Traun - ihrem jüngsten Ziel - sieht man das aber ungern.
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Eigentlich Angelegenheit der Stadt
Die Abholung von Müll ist ausschließlich Angelegenheit der Stadt, sagt Bürgermeister Harald Seidl. Die ungarische Kleinmaschinenbrigade kümmert diese Aufgabenzuordnung aber kaum.
Sammlung per Postwurf angekündigt
Wie bei einer offiziellen Müllsammlung kündigt sie ihren Streifzug per Postwurf im vorgesehenen Siedlungsgebiet per Postwurf an.
"Wir nehmen alles, worauf Sie nicht brauchen" "Wir nehmen alles, worauf Sie nicht brauchen", steht auf dem Flugzettel in schlechtem Deutsch geschrieben. Alles wird erbeten, nur nicht Sperrmüll oder Abfall.
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Bevorzugte Gegenstände
Ein kleiner Auszug der als Beispiele erwähnten Gegenstände klingt so: Wasserhähne, Autoreifen, auch kaputte Alufelgen, Sportgeräte, Kleidung, alte Laptops, Rasenmäher, Möbel, Fotopapparate und vieles andere mehr.
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Stadtverwaltung dagegen
Keine Freude hat die Stadtverwaltung mit Sammlungen dieser Art unter anderem deswegen, weil die Brigaden erfahrungsgemäß nur mitnehmen würden, was ihnen verwertbar erscheint.
Jeder Fall werde angezeigt
Der Rest bleibe vor den Häusern liegen und müsse dann erst recht von der offiziellen Müllabfuhr entsorgt werden. Wo immer daher solche Brigaden auftreten, wird um Mitteilung gebeten, jeder Fall werde angezeigt, so der Trauner Bürgermeister Seidl.
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