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SELBST GEBASTELT |
08.04.2007 |
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Fünf Finger bei Explosion verloren
Ein selbst gebastelter Knallkörper ist in Traun einem 50-jährigen Vater zum Verhängnis geworden. Vor den Augen seiner beiden Kinder explodierte der Knallkörper, dem Mann wurden die Finger der rechten Hand abgerissen.
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Der Schwerverletzte wurde sieben Stunden im AKh Linz operiert, die Finger konnten jedoch nicht mehr angenäht werden. Das gab die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich am Sonntag bekannt.
Mit Schwarzpulver befüllte CO2-Patrone
Der 50-Jährige wollte vor den Augen seiner beiden Kinder, sowie einem Bekannten und dessen zwei Kindern eine CO2-Patrone, vermutlich mit Schwarzpulver gefüllt, in einem Fischteich explodieren lassen, so die Ermittler. Als Initialzünder sollte ein Schweizerkracher dienen, den er zerbrach und in die Öffnung der CO2-Patrone steckte.
Anschließend entzündete der Mann den Kracher mit einem Feuerzeug. In diesem Moment explodierte der Inhalt der Patrone, berichtete die Polizei. Durch die Wucht der Explosion wurden dem 50-Jährigen alle Finger der rechten Hand abgerissen. Der Bekannte des Mannes leistete sofort Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte.
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Opfer war ansprechbar
Der Schwerverletzte wurde medizinisch erstversorgt, war ansprechbar, konnte jedoch keine Angaben zum Unfallhergang machen, sagte die Polizei. Vier abgetrennte Finger konnten am Unfallort gefunden werden.
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Sieben Stunden operiert
Der Verletzte wurde ins Allgemeine Krankenhaus (AKh) nach Linz gebracht, wo er sieben Stunden lang operiert wurde, so die Polizei. Die Finger konnten jedoch auf Grund der Schwere der Verletzungen nicht mehr angenäht werden. Die Ärzte konnten jedoch eine "eingeschränkte Greiffähigkeit" der Hand wieder herstellen.
Ein zwölfjähriger Bub wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, da er über Ohrenschmerzen klagte. Die anderen Kinder erlitten bei dem Unfall einen Schock. Lebensgefahr bestand für das Explosionsopfer keine, am Sonntag ging es dem Mann "den Umständen entsprechend gut", betonte ein behandelnder Arzt.
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