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FAMILIENTRAGÖDIE |
12.02.2007 |
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Bezirksschulbehörde weist Vorwürfe zurück
Nach dem Fall der verwahrlosten Kinder in Gramastetten, wurde am Montag vor allem der Frage nachgegangen, ob die Behörden rechtzeitig auf die Situation reagiert hätten. Die Bezirksschulbehörde weist alle Vorwürfe zurück.
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Bis zuletzt habe es keine Anzeichen auf eine schlechte Versorgung der Kinder gegeben, heißt es.
"Überdurchschnittlich viele Fehlzeiten"
Die Schulbehörde habe sich in diesem Fall gar nichts vorzuwerfen, sagt der Bezirksschulrat von Urfahr-Umgebung, Franz Weißenböck.
Natürlich hätten die Kinder überdurchschnittlich viele Fehlzeiten in der Schule gehabt. Natürlich sei das auch zur Sprache gekommen, aber es habe eine Erklärung dafür gegeben, sagt Weißenböck: "Die Kinder waren sicher ein bisserl verängstigt. Das ist aber immer damit begründet worden, dass vor allem eine Tochter sehr stark an Schulangst leide."
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Zu verpflichtendenen Prüfungen erschienen
Die Schule sei regelmäßig mit der Mutter in Kontakt gestanden. Einen Antrag auf Unterricht zuhause, wie das immer wieder berichtet worden sei, habe es nie gegeben, und folglich auch keinen Hausunterricht selbst, sagt Weißenböck.
Die Kinder seien auch immer zur jährlich verpflichtenden Prüfung erschienen: "Die Kinder waren zwar viel daheim und haben viel daheim mit der Mutter gelernt. Die Mutter hat die Kinder auch zu den Prüfungen gebracht, und die haben sie auch bestanden", so Weißenböck.
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"Keinerlei Vernachlässigung festgestellt"
Berichte, wonach die Kinder Sprachstörungen gezeigt hätten, ja sogar eine Art eigene Sprache entwickelt hätten, weist der Bezirksschulinspektor vehement zurück: "Also, überhaupt nicht, in keiner Weise. Man hat von Schulseite her keinerlei Vernachlässigung festgestellt. Die Kinder sind auch auf Schulveranstaltungen mitgefahren, waren sauber gekleidet und auch selber körperlich sauber", so Weißenböck.
Bis zuletzt, bis man die Kinder der Mutter im Jahr 2005 weggenommen hätte, habe nichts auf eine derartige Verwahrlosung hingedeutet, sagt Weißenböck.
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ooe.ORF.at
Der Fall jener drei Mädchen, die unter menschenunwürdigen Verhältnissen jahrelang von ihrer Mutter von der Außenwelt abgeschirmt worden waren, wurde auf Bitten des Vaters vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.
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ooe.ORF.at; 10.2.07
Sieben Jahre lang hatte die 53-jährige Mutter ihre jetzt 14, 18 und 21 Jahre alten Töchter in ihrem Haus von der Außenwelt abgeschottet.
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ooe.ORF.at; 11.2.07
Im Fall wird die Kritik an den Behörden immer lauter.
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