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"ZU LANGE ZUGESEHEN" |
11.02.2007 |
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Familientragödie - Vorwürfe der Sachwalterin
Im Fall der drei Mädchen, die von ihrer Mutter in einem Haus im Linzer Großraum jahrelang von der Außenwelt abgeschottet worden sind, wird die Kritik an den Behörden immer lauter.
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Die Sachwalterin zweier Mädchen, Margreth Tews sagt, die Jugendwohlfahrt habe viel zu lange zugesehen. Offenbar haben sich die Beamten nicht getraut einzuschreiten, denn die Mutter sei eine eloquente Juristin.
Beamte eingeschüchtert
Mehrmals wären Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt vor der Tür gestanden. Der Mutter der Mädchen sei es aber offenbar immer gelungen, die Beamten einzuschüchtern, so Tews.
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Nachbarn hätten auch die Tierrettung informiert, denn ein Hund und eine Katze mussten in denselben verwahrlosten Verhältnissen wie die Kinder leben. Der Amtstierarzt und die Tierrettung seien dann auch in der Wohnung gewesen, so Tews.
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Immer wieder Termine bei Gericht
Ein Sprecher der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung wies die Vorwürfe von Tews zurück. Wäre "Gefahr in Verzug" vorgelegen, hätte man natürlich sofort und früher gehandelt.
Dies sei aber nicht der Fall gewesen, da es immer wieder Termine bei Gericht gegeben hätte, an denen Mutter und Töchter anwesend waren. Dabei sei auch eine Verwahrlosung der Kinder nicht erkenntlich gewesen, so der Jurist.
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ooe.ORF.at; 10.02.07
Eine 53-jährige Mutter aus dem Großraum Linz soll ihre jetzt 14, 18 und 21 Jahre alten Töchter rund sieben Jahre in ihrem Haus von der Außenwelt abgeschottet haben.
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