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MO | 13.02.2012
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GEFÄHRDET
Spione im Betrieb
Immer öfter geben frustrierte Mitarbeiter von Betrieben geheime Informationen an die Konkurrenz weiter. Die moderne Technik macht es ihnen leicht und wirklich wachsam sind viele Betriebe nicht.
Opfer von Betriebsspionage
Viele heimische Betriebe erzeugen Spitzenprodukte, die auf dem Weltmarkt erfolgreich sind - und werden dafür beneidet.

Damit steigt aber auch die Gefahr für die Unternehmen, Opfer von Betriebsspionage zu werden. Der Feind kommt aber nicht von außen, sondern in den meisten Fällen aus den eigenen Reihen.
Schaden geht oft in Millionenhöhe
Beinahe jedes zweite heimische Unternehmen ist in den vergangenen drei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden.

In 14 Prozent der Fälle ist der Schaden höher als eine Million Euro, hat die renomierte internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers herausgefunden. Trotzdem gehen die Betriebe äußerst sorglos mit dem Thema um.
Technik erleichtert Spionage
Dazu kommt die moderne Technik, die den Betriebs-Spionen ihre Arbeit ungeheuer erleichtert. Konstruktionspläne oder Kundendateien müssen nicht mehr mühsam aus Aktenordnern entwendet und fotografiert werden.

Alle Betriebsgeheimnisse sind heute elektronisch verfügbar: Können also problemlos auf eine CD-Rom gebrannt oder mittels Datenstick aus dem Betrieb geschmuggelt werden.

Betriebe fürchten um ihr Image
Auch wenn der materielle Verlust enorm ist: Die Unternehmen fürchten in erster Linie den Image-Schaden: Und so wird der Datendieb nur selten angezeigt oder bestraft.

Ein fatales Signal an Mitarbeiter, die ähnliches planen. Die Polizei rät den Unternehmen zu einem Sicherheitsmanagement das sowohl Technik als auch Mitarbeiter einschließt
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