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INSERAT DER ÖVP |
22.09.2006 |
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Wirbel um Wahlwerbung in Dienstuniform
Eine Werbung der ÖVP im Zuge des Nationalratswahlkampfes sorgt bei der SPÖ für Unmut. Eine Rettungssanitäterin des Roten Kreuzes wirbt in Dienstuniform für die ÖVP.
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In einem Inserat in der "Welser Rundschau" ist eine Rettungssanitäterin des Roten Kreuzes in Dienstuniform gemeinsam mit dem Nationalratsabgeordnete Jakob Auer zu sehen.
Die Rot-Kreuz Mitarbeiterin wird mit den Worten "Jakob Auer hat das enorme Engagement der Freiwilligen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Seine Unterstützung braucht unsere Vorzugsstimme" zitiert.
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Missbrauchtes Engagement
So werde das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Roten Kreuzes für parteipolitische Zwecke missbraucht, spricht Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger von der SPÖ heute wörtlich von einer ungeheuerlichen Entgleisung. Der Auftritt der Rot-Kreuz-Sanitäterin in Dienstkleidung sei ein schwerer Verstoß gegen den Grundsatz Unparteilichkeit des Roten Kreuzes, so Stöger weiter.
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Brief an Rotkreuz-Präsident
Die Gesundheitslandesrätin hat an Rotkreuz-Präsident Leo Pallwein-Prettner einen Brief geschrieben, in dem sie ihn auffordert, solche Vorgangsweisen sofort zu unterbinden.
Nicht vereinnahmen lassen
Pallwein-Prettner meinte dazu, dass er von dem Inserat nichts gewußt habe, er sehe im konkreten Fall aber keinen Grund zum handeln, man wolle sich aber von keiner Partei vereinnahmen lassen.
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