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MO | 13.02.2012
Kamera (Bild: APA)
Hinsenkampplatz
Zweite Videoüberwachung in Linz im Betrieb
Eine zweite Anlage zur Videoüberwachung ist am Mittwoch offiziell in Linz in Betrieb gegangen. Nun hängen auch bei der Unterführung "Hinsenkampplatz" im Stadtteil Urfahr Kameras, die für mehr Sicherheit sorgen sollen.
Präventive Wirkung
Im Bereich der Unterführung war es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Zwischenfällen gekommen, vor allem Sittlichkeitsdelikte wurden angezeigt.

Trotz Schwerpunktkontrollen und verstärkter Präsenz der Polizei sei es nicht gelungen, die Kriminalität zur Gänze einzudämmen, so Innenministerin Liese Prokop (ÖVP). Aus diesem Grund habe man sich zur Videoüberwachung entschlossen, die vor allem präventiv wirken soll.
Vier schwenkbare Kameras
An den vier Aufgängen wurden schwenkbare Kameras installiert. Die aufgezeichneten Bilder werden von der Leitzentrale des Stadtpolizeikommandos überwacht und nach 48 Stunden wieder gelöscht.

58.000 Euro seien investiert worden, berichtete Prokop. In der Altstadt hängen bereits seit März dieses Jahres Kameras.
"Wahlkampfshow auf Steuerzahler-Kosten"
Heftige Kritik übt der Fraktionsvorsitzende der SPÖ Linz, Klaus Luger, am heutigen Besuch von Innenministerin Liese Prokop in der Landeshauptstadt. Der Besuch sei eine Wahlkampfshow auf Kosten der Steuerzahler gewesen, so Luger.

Er wirft der Ministerin wörtlich, bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben. Von den 31 Polizisten, die laut Ministerin neu nach Linz kommen, um das Personaldefizit abzudecken würden effektiv nur zwölf übrig bleiben.

Denn 19 Sicherheitswachebeamte würden nachweislich von Linz in andere Bezirke versetzt. Der tatsächliche Fehlbestand bei der Sicherheitswache Linzer Polizei liege derzeit bei 60 Beamten.
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