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MO | 13.02.2012
Imfpung gegen H5N1 (Bild:APA)
gefahr für vögel
Impfverbot im Zoo Schmiding
Der Schmidinger Zoo will sein Federvieh unbedingt gegen das H5N1 Virus impfen lassen - darf aber nicht. Dabei hätten ausländische Erfahrungen gezeigt, dass die Spritze wirkt. Das Gesundheitsministerium wartet jedoch ab.
300 Vögel im Zoo
300 Vögel, darunter viele bedrohte und wertvolle Tiere, leben im Schmidinger Zoo.

Mit einem neuen Impfstoff könnten sie laut der Tierpark-Direktion wirkungsvoll geschützt werden, innerhalb von nur drei Tagen. Noch fehlt aber eine Genehmigung für die Impfungen.
Antrag an das Ministerium
Die Vereinigung der wissenschaftlich geführten Zoos hat zwar bereits einen Antrag an das Gesundheitsministerium geschickt, dort will man aber erst Ende April über das weitere Vorgehen beraten.

Man habe noch Bedenken, ob eine generelle Impfung sinnvoll sei, heißt es vom leitenden Veterinär.
Auch EU-Kommission muss zustimmen
Kommt das OK vom Gesundheitsministerium, muss auch die EU-Kommission einer Impfung der Tiere noch zustimmen. Für 15 andere europäischen Staaten wurden derartige Genehmigungen für Zoos bereits ausgestellt.

In Schmiding schützt man etwa die Flamingos vorerst mit einer Überstallung des Geheges. Aber Laufvögel könne man längerfristig nicht in Käfigen halten, sagt die Tierpark-Direktion.
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